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VOICI
/ PARC-LÀ in Kollaboration mit Niels Vije 2004 15 Videoloop, 15 Monitore, 15 VHS-/ oder DVD-Player im Alten Botanischen Garten, im Park plaziert Das Videoprojekt besteht aus verschiedenen kurzen Sequenzen vorgefundener Alltagssituationen, die je nach Wiedererkennbarkeit und abstrahierten Ausschnitten ein kaleidoskopisches Bilderrätsel darstellen. Im eigentlichen Sinn handelt es sich um eine konzeptuelle Arbeit, die spielerisch die Entstehung des Kunstkoeffizienten thematisiert. Variantenreiche «Vorfälle» und seltsame Zufälle werden (mal versteckt, mal offensichtlich) fokussiert und auf der Schnittstelle von Inszenierung und Dokumentation zu einem Bilderparcours im Park arrangiert. Die aufgespürten Besonderheiten alltäglicher Situationen stehen in Korrelation zu sorgfältig inszenierten Episoden des Banalen. Beim Flanieren im Park wird eine Art voyeuristische Aufmerksamkeit erzeugt, wenn in Abfolge und Durchdringung von prekärer Langeweile und punktueller Ereignishaftigkeit die Sequenzen einen rätselhaften Spannungsbogen wahrnehmungsbedingter «Sensationen» bilden; Der Betrachter im Park ist gleich dem Künstler flanierend auf der Suche nach Ereignissen. (Francois Bott über Michel de Montaigne: «Es sind die Spaziergänger, welche die schönsten Entdeckungen machen»). Text: Berndt Höppner |
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